Der Fasching dauert immer noch, der Opernball steht bevor, aus diesem Grund haben wir noch mal in unserem Archiv gegraben und das feine Mörtel-Interview ausgegraben. Am Puls der Zeit sein, halt schon irgendwie wichtig…
Ein großer Konferenztisch, roter Spannteppich, einige Ledersessel, kein PC, ein Paar Ski und Unmengen von Papier das sich überall im Raum zu kleinen Türmen stapelt. Wir fühlen uns wohl in der Gegenwart von Richard Lugner. Millionär soll er sein, ein Frauenschwarm sagen uns die Medien, irgendwie schaut er aus wie der Johnny Cash, das mögen wir. Leger sitzt er da in einem schwarzen Anzug, wie der „Man in Black“. 76 Jahre soll er sein, genauso alt wie der verstorbene Country-Sänger aus Arkansas. Eine Legende ist er auch, irgendwie. Richard schaut hungrig aus, die gut erzogenen Redakteure ziehen ein halbes Kilo Bregenzerwälder Bergkäse (mild) und einen würzigen Landjäger aus dem Hause Efef hervor. Sogleich versucht Richard, die Wurst aus ihrer Vakuumverpackung zu befreien, er versagt. Der Landjäger, in Form der zwei anwesenden Schreiberlinge, schreitet pflichtbewusst ein und öffnet das pikante Präsent in souveräner Manier und ohne Schamgefühl mit den Schneidezähnen. Lust auf mehr => HIER

Foto: www.schreyerdavid.com